
Standort und Raumkonzept

Zeichnungen zum Raumkonzept

Zeichnungen zur Außenansicht

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Das SportMuseum.Hamburg
Ein Leuchtturm für die Sportstadt Hamburg
"Oberstes Ziel ist der Aufstieg Hamburgs in die erste Liga europäischer Sportmetropolen mit internationaler
Anziehungskraft."
(Bürgermeister Ole von Beust)
Ein notwendiger Grundpfeiler in der Diskussion um Hamburg als europäische Sportmetropole und um die weithin
publizierte Olympiabewerbung wurde in der Vergangenheit kaum thematisiert:
Ein SportMuseum.Hamburg
Dabei ist gerade ein SportMuseum auf profunde und umfassende Weise in der Lage, unterschiedliche Erwartungen
und Ansprüche an eine internationale Sportstadt auf vielfältige Weise zu erfüllen:
>> Das SportMuseum.Hamburg dient als Zentrum und historisches Sportarchiv für die systematische Erforschung,
Registration und Dokumentation der 200jährigen Sport- und Turnentwicklung der Hansestadt Hamburg. Dieses
grundlegende Ziel ist als Notwendigkeit für jede Stadt zu betrachten, welche sich um die Ausrichtung von
Olympischen Spielen bewirbt.
>> Das SportMuseum.Hamburg dient als Sammelbecken und Heimat für bislang noch verstreute Quellen in verschiedenen
öffentlichen (etwa Verbands- und Vereinsarchive, Schul- und Staatsarchive, Büchereien sowie andere Museen) und
privaten Archiven.
>> Das SportMuseum.Hamburg präsentiert in einer Hanseatischen Hall of Fame ehemalige und noch aktive Sportidole
und Sportpersönlichkeiten, die in einer Verbindung mit Hamburg stehen, und zeigt diese in ihren Lebenszusammenhängen.
>> Das SportMuseum.Hamburg dient durch den Max-Schmeling-Boxsaal und der integrierten Max-Schmeling-Galerie in
einem angemessenen Rahmen dem Gedenken und der Erinnerung an Max Schmeling.
>> Das SportMuseum.Hamburg bietet durch den Uwe-Seeler-SportKunstGarten eine attraktive Verbindung von Präsentation
und Aktion, die Möglichkeit zur Aufnahme von überdimensionalen Exponaten, eine Diversifikation von Präsentationsformen
und damit auch die Hervorbringung von neuen und ungewohnten Blickwinkeln.
>> Das SportMuseum.Hamburg profiliert sich, insbesondere angesichts des Rufes von Hamburg als deutsche Medienhauptstadt,
als nationaler, wenn nicht internationaler Mittelpunkt für ‚die’ Mediengeschichte "des" Sports.
>> Das SportMuseum.Hamburg etabliert sich, auch und gerade unter Einbezug des multimedialen Sportglobus, als weltweites
Zentrum für die Entwicklung und Anwendung von virtuellen Sportwelten, interaktiven Sportspielen und Sportsimulatoren.
>> Das SportMuseum.Hamburg bietet jedem Besucher auf verschiedene Weise Möglichkeiten und Mittel für eigene
Bewegungserfahrungen (z.B. SportLabor, Erlebniswelt Körper, SportKunstGarten).
>> Das SportMuseum.Hamburg dient der Identifikation mit der Sportstadt Hamburg.
>> Das SportMuseum.Hamburg ist Ankerplatz für eine zukünftige europäische Sportstadt Hamburg.
>> Das SportMuseum.Hamburg ist ein bedeutsamer Baustein bei den Hamburger Bewerbungen für eine Ausrichtung von
Olympischen Spielen.
>> Das SportMuseum.Hamburg erfüllt eine Leuchtturmfunktion und ist das optische Symbol und Wahrzeichen für die
Sportstadt Hamburg.
>> Das SportMuseum.Hamburg entwickelt sich zu einem touristischen Anziehungspunkt und kann durch den Max-Schmeling-Bereich
auch, wenn nicht insbesondere die Interessen von Besuchern aus Übersee (Primär- und Zielmarkt USA/Kanada, Übernachtungszahlen
stark steigend) wecken.
Zugleich Anlass von und Verpflichtung zu konkreteren Planungen für ein SportMuseum von nationaler Bedeutung in Hamburg
war der Abschied von Max Schmeling am 02. Februar 2005. Denn das der "sportliche" Nachlass eines weltberühmten Boxidols
nicht in Hamburg verbleiben sollte, ist nicht nur für eine aufstrebende Sportstadt ein schwerwiegender Verlust und
womöglich irreparabler Schaden, zweifellos mehr als ein verschenkter Satzball.
In der Folgezeit ist deshalb sowohl das Gespräch mit der Max-Schmeling-Stiftung gesucht und intensiviert als auch der
Kontakt zu Uwe Seeler, Ehrenspielführer der Deutschen Fußball-Nationalmannschaft und das zweite Hamburger Sportidol
von weltweitem Ruf, aufgenommen und vertieft worden.
Gleichzeitig wurden auch anderweitige Brückenschläge geschaffen und vertaut: Unter anderem zur DFB-Kulturstiftung, welche
von Anfang an den Erwerb des FUSSBALL WM-Globus mit Wohlwollen begleitete und im Rahmen ihrer Möglichkeiten unterstützte,
dem Deutschen Sport und Olympiamuseum und seinem hilfsbereiten Direktor Dr. Christian Wacker, dem Deutschen Fußballmuseum
von Johann Schlüper, zu Michael Stich, zur Hamburger Turnerschaft von 1816, zur Staats- und Universitätsbibliothek und
zum Fachbereich Bewegungswissenschaften der Universität Hamburg, ...
Ein Ende der positiven Rückmeldungen und Zusagen für immaterielle und materielle Unterstützung ist trotz der bisherigen
kurzen Vorbereitungszeit und den vielfältigen Planungen noch immer nicht absehbar.
Es obliegt nunmehr auch der Hansestadt Hamburg und vor allem seiner Bürgerschaft, ob die Sportstadt zukünftig einen
Leuchtturm mit internationaler Ausstrahlung ihr Eigen nennt und gleichzeitig einen weiteren, auch historisch fundierten
Stützpfeiler errichtet für etwaige Bewerbungen um die Ausrichtung von Europa- und Weltmeisterschaften sowie Olympischen
Spielen.
Aber auch die zahlreichen Sportmedien, ob Presse, Rundfunk, Fernsehen oder Internet, sollten sich verpflichtet sehen,
nicht nur den Sport, welchem Sie bekanntlich erst eine Sprache geben, sondern auch die Schaffung von sportmusealen
Einrichtungen publizistisch zu "unterstützen". Denn letztendlich handelt es sich um eine symbiotische Verbindung:
Sportgeschichte und damit auch der umfangreiche Fundus an historischen Sportgeschichten sind ein unerlässlicher
Bestandteil der Sportberichterstattung geworden. Zudem ist ein grundlegendes Wissen um die eigene Sport-Stadt-
und Sport-Landgeschichte unentbehrlich, um die Zukunft einer Sportstadt oder eines Sportlandes mitgestalten zu können.
Sportmedien und Sportmuseen bewegen gemeinsam die Sportstadt!
Vielleicht stellen wir uns abschließend ein Ereignis vor, welches, wie das Comeback des ehemaligen FUSSBALL WM-Globus
als multifunktionaler SportGlobus, europa-, wenn nicht weltweite Beachtung finden würde: Die Eröffnung des
Max-Schmeling-Boxsaals mit einer integrierten Galerie durch Muhammad Ali im Sportpark Hamburg.
"Den Freunden und Bekannten von Max Schmeling und allen Menschen in Deutschland gilt mein tiefstes Mitgefühl für
den großen Verlust. Er war ein hervorragender Sportler, einer der größten Boxchampion, die jemals gelebt haben.
(...). Das wichtigste war jedoch, dass er ein guter und anständiger Mann war, der dafür kämpfte, woran er glaubte.
Seine Legende wird ewig weiterleben." (Muhammad Ali)
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