
Der SportGlobus

Der Max-Schmeling-Boxsaal

Der Uwe-Seeler-SportKunstGarten

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Präsentation.Interaktion.Aktion: Ein Sportmuseum für Alle
Im derzeitigen Planungsstadium sind detaillierte und differenzierte Aussagen über einzelne Ausstellungs- sowie
Interaktions- und Aktivbereiche kaum möglich.
Grundsätzlich läßt sich jedoch feststellen, dass ein modernes Sportmuseum sich nicht darauf beschränken kann, für
ein Fachpublikum Aspekte von Sportgeschichte aufzuarbeiten, Sportgeräte, Sportbekleidung und Sportmemorabilia
auszustellen oder Sportpersönlichkeiten zu repräsentieren. Als gleichwertig zu betrachten ist ebenso die
Darstellung und Nutzung von verschiedenen Sportmedien (u.a. Print - Hörfunk - Film - Fernsehen - Internet),
die Kreation und Integration von interaktiven und multimedialen Sportspielen sowie die Schaffung von
Bewegungswelten, um Besucher zu eigenen Bewegungshandlungen anzuregen.
Nachfolgend aufgeführt findet sich in kurzen Stichpunkten der aktuelle Planungsstand, welcher infolge des
dynamischen Findungsprozesses ständig weiter entwickelt wird. Grundlage der Konzeption ist die Idee eines
3-Säulen-Modells, hier die Grundpfeiler Präsentation – Interaktion – Aktion.
Präsentation
Regionale Sportgeschichte und Mediengeschichte des Sports
>> Zentrum und historisches Sportarchiv der 200jährigen Sport- und Turnentwicklung der
Hansestadt Hamburg.
>> "Hanseatische Hall of Fame", in der ehemalige und noch aktive Sportidole und Sportpersönlichkeiten
präsentiert werden, die in einer Verbindung mit Hamburg stehen.
>> Sammelbecken und Heimat für bislang noch verstreute Quellen in verschiedenen öffentlichen und
privaten Archiven.
Sportgeschichte mit nationaler/internationaler Attraktivität
>> Nationaler Mittelpunkt der Mediengeschichte des Sports, unterstützt durch den Ruf Hamburgs als
Medienhauptstadt.
>> Kooperation mit dem Deutschen Fussballmuseum ("Galerie – Forum – Hall of Fame für
Fußballkultur"/umfangreiche Sammlung von Filmsequenzen) und weiteren wichtigen Sportexperten
und -sammlern.
>> Schallarchiv mit Sound – Hörstationen sowie Filmarchiv mit Sehkabinen und Fernsehzimmer,
in welchen eigenständig zwischen Filmausschnitten und längeren Passagen gewählt werden kann:
Tore des Monats, Sportlerinnen und Sportler des Jahres, Rekorde für die Ewigkeit, legendäre
Siege und bedeutende Niederlagen; das Reservoir an Sportszenen ist hier unbegrenzt.
>> Max-Schmeling-Galerie im Max-Schmeling-Boxsaal.
Interaktion
Sport-Interaktion mit regionaler Attraktivität
>> Entwicklung und Programmierung einer virtuellen SportStadt.Hamburg auf Basis des Web 2.0.
(Kompletter Überblick über die SportStadt.Hamburg von damals bis heute. Nutzer bewegen sich
in der virtuellen Welt und steuern Jahre/ Vereine/ Personen/ Geschichtsereignisse selbst an.
Pflege der einzelnen Sportstätten/ Sportgeschichte durch die Vereine/ Institutionen selbst.)
>> Zudem spezieller Avatar-Modus, so dass jeder Nutzer in der virtuellen SportStadt.Hamburg
interaktiv sein kann, unabhängig von einer örtlichen Präsenz.
Sport-Interaktion mit nationaler/internationaler Attraktivität
>> FUSSBALL WM-Globus als Erlebnisort vieler multimedialer Inszenierungen (virtuelle Installationen,
großflächige Projektionen und interaktive Spiele) und als Ort für Preisverleihungen und Ehrungen.
>> Multifunktionaler Max-Schmeling-Boxsaal, in dem verschiedene Veranstaltungen möglich sind
(Showkämpfe, Talkrunden, Lesungen).
>> Max-Schmeling-Boxsaal als Filmbühne mit Videowürfel (Live-Übertragungen verschiedener
Sportveranstaltungen mit Erlebnischarakter).
Aktion
Unter Anderem drei attraktive "Erlebniswelten":
Uwe-Seeler-SportKunstGarten
>> Ein kleines Amphitheater mit Bühne: Hier können bei entsprechenden Wetterverhältnissen
Sportwettbewerbe, beispielsweise in Sportarten wie Judo, Karate, Gewichtheben oder Fechten, stattfinden.
>> 8-teilige Agora aus fünf Meter hohen Keramiksäulen, insgesamt 207 Quadratmeter Fläche, mit
Fußball-Impressionen.
>> Nachbau eines acht Meter hohen Freiluftturngerätes und gleichzeitig erstes hamburgisches
Sportgroßgerät, welches von 1828 bis 1849 auf dem Hamburger Turnplatz bei der Bastion Groß-Ericus stand.
>> Objekte aus dem Freiraumkonzept Dortmund, wie etwa Fußballsessel, Eigentore und "Nationale Blumenpötte",
welche bereits von der Stadt Dortmund für Hamburg erworben wurden.
>> Blue Goals, die Wahrzeichen des Hamburger WM-Sommers 2006.
2. SportLabor
>> Kinder und Erwachsene nehmen spielerisch an leicht verständlichen Tests und Experimenten teil.
>> Schwerpunkt liegt dabei auf sportmedizinischen Erkenntnissen, unter anderem auf einer einfachen
Diagnose des jeweils aktuellen Leistungsstandes von ambitionierten Hobby- und Breitensportlern sowie
auf gesundheitsfördernden Maßnahmen.
(Körpergröße – Körpergewicht – BMI; Training auf dem Fahrradergometer, Geräte mit Biofeedbacksystemen,
Reaktionsvermögen)
>> ErnährungsIrrgarten
>> Familienkochstudio
3. Erlebniswelt Körper und Gleichgewichtsschulung
Zudem ist bei der Konzeption von Museumsinhalten gerade in der Gründungsphase zu beachten, dass nicht
ad hoc ein großer Sammlungsbestand vorhanden ist. Hier können Sonder- und Wanderausstellungen diese
unvermeidliche Lücke vorerst schließen.
Beispielhaft, und als wertvolles Ausstellungsreservoir nutzbar, kann in diesem Zusammenhang auf das 1947 eröffnete
Schweizer Sportmuseum SSM Basel verwiesen werden, welches auf eine der bedeutendsten Sammlungen in Europa
gründet und sich womöglich auch deshalb durch eine beachtliche Anzahl an vielfältigen Wechsel- und
Wanderausstellungen auszeichnet.
Aber auch das Deutsche Sport & Olympia Museum kann bislang auf mehrere Wechselausstellungen verweisen.
So verzeichnete die Sonderausstellung Sport macht sexy innerhalb von drei Monaten über 45.000 Besucher
und wäre nach den Worten des Museumsleiters Dr. Christian Wacker "auch in Hamburg ein großer Erfolg."
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